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Ursprungserzählungen und Gründungsmythen(9) *Narratives of Origin and Founding Myths* - Einzelansicht

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Grunddaten
Veranstaltungsart Oberseminar Kurztext
Veranstaltungsnummer LIT-52300-20171 Rhythmus
Semester SS 2017 Studienjahr
Erwartete Teilnehmer/-innen Max. Teilnehmer/-innen
SWS 2 Sprache deutsch
Credits 9
Hyperlink
Termine iCalendar Export
  Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer/-innen
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Mi. 10:00 bis 11:30 wöchentl. 26.04.2017 bis 26.07.2017  G - G 421      
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-. 10:00 bis 17:00 Block 07.06.2017 bis 09.06.2017  V - V 1001      
 
 


Dozent/in
Dozent/in Zuständigkeit
Koschorke, Albrecht, Prof. Dr.
StudIS-Prüfungen / Module
Prüfungsnummer Prüfungstext
LIT-52300 Ursprungserzählungen und Gründungsmythen
StudIS-Prüfungsorganisationssätze
Semester Termin Prüfer/-in Datum Beginn Dauer Raum Bemerkung Leistungsanmeldung Rücktritt bis StudIS-
Status
SS 2017 01 Koschorke, Albrecht , Prof. Dr. 01.05.2017 bis
15.06.2017
15.06.2017 StudIS-Prüfungsanmeldung beendet
_______________
Nicht/noch nicht für die StudIS-Prüfungsanmeldung freigeschaltetNicht/noch nicht für die StudIS-Prüfungsanmeldung freigeschaltet
Für die StudIS-Prüfungsanmeldung freigeschaltet - Prüfungsanmeldung läuft noch nichtFür die StudIS-Prüfungsanmeldung freigeschaltet - Prüfungsanmeldung läuft noch nicht
Für die StudIS-Prüfungsanmeldung freigeschaltet - Prüfungsanmeldung läuft derzeitFür die StudIS-Prüfungsanmeldung freigeschaltet - Prüfungsanmeldung läuft derzeit
Anmeldezeitraum abgelaufen - Rücktritt noch möglichAnmeldezeitraum abgelaufen - Rücktritt noch möglich
StudIS-Prüfungsanmeldung beendetStudIS-Prüfungsanmeldung beendet
Zuordnung zu Einrichtungen
FB Literaturwiss. mit Kunst- u. Medienwiss.
Inhalt
Kommentar

Dieses Seminar ist die erste von zwei konsekutiven Veranstaltungen, die gemeinsam mit unseren Kooperationspartnern Stephan Mühr und Benda Hofmeyr von der University of Pretoria / South Africa sowie Studierenden des dortigen MA-Programms „African-European Cultural Relations“ stattfinden. Das zweite Teilseminar ist für das Frühjahr 2018 an der University of Pretoria vorgesehen. Während das Konstanzer Seminar auch unabhängig von der nachfolgenden Summer School in Pretoria besucht werden kann, setzt die Teilnahme eines aus finanziellen Gründen zu begrenzenden Kontingents Konstanzer Studierender an der Veranstaltung in Pretoria 2018 in der Regel die aktive und erfolgreiche Mitwirkung am ersten Teil¬seminar voraus.

Das Seminar besteht aus vorbereitenden wöchentlichen Sitzungen in der ersten Semesterhälfte und einem kompakten Block vom 6. bis zum 10. Juni, der auch eine eintägige Exkursion zu nationalen Gedenkorten in der benachbarten Schweiz am 10. Juni einschließt. Eingangs wollen wir uns mit den theoretischen Grundlagen für die Funktionsbestimmung und Analyse politischer Gründungsmythen befassen. Damit wird der Tatsache Rechnung getragen, dass die politische Funk¬tion kollektiver Erzählungen in letzter Zeit sowohl in der Wissenschaft als auch in der gesellschaftlichen Praxis immer größere Beachtung gefunden hat. In Europa wird die Debatte vor allem hinsichtlich der Frage geführt, ob das Fehlen eines starken ‚europäischen Narrativs‘ die zentrifugalen Tendezen innerhalb der Europäischen Union mitbedingt und wie dem gegebenenfalls entgegengewirkt werden könnte. Dabei wird deutlich, dass ein Großteil der mythopoetischen Ressourcen nach wie vor nationalkulturell gebunden sind und durch populistische Bewegungen reaktiviert werden können. In jungen oder sich nach einer Transitionsphase neu konstituierenden Staaten ist dagegen die Frage vordringlich, wie solche nationalkulturellen Identifikationsangebote allererst generiert und politisch virulent gemacht werden können. Südafrika ist hier ein besonders interessantes Beispiel: Es muss sich nicht nur als postkoloniales, sondern auch als post-rassistisches Gemeinwesen neu erfinden. Dazu werden große und phantasievolle Anstrengungen unternommen, die sich insbesondere in der Gestaltung von Gedächtnisorten artikulieren. Übergreifender Zweck der Veranstaltung ist es, europäischen und afrikanische Entwicklungen zueinander in Beziehung zu setzen.

Nach Klärung einiger theoretischer Grundlagen soll dann vor allem der Beitrag der Literatur zu politischen Gründungserzählungen im Vordergrund stehen. Exemplarisch werden wir dazu Friedrich Schillers Drama Wilhelm Tell lesen, womit zugleich die Vorlage für die geplante Schweiz-Exkursion gegeben ist. Die gründliche Kenntnis dieses Textes vor Seminarbeginn wird vorausgesetzt.

Das Seminar richtet sich an Teilnehmer des MA-Studiengangs „Kulturelle Grundlagen Europas“ und an Studierende benachbarter Fächer (Literaturwissenschaften, Geschichte, Politik, Ethnologie). Anmeldungen werden vor Semesterbeginn mitsamt einigen Zusatzinformationen (Studien-gang, Semesterzahl, Gründe für das Interesse am Thema) an andrea.oechsle@uni-konstanz.de erbeten. Rückfragen zu den Teilnahmebedingungen, zur Organisation, Zeitplanung und Finanzierung können an Marie Gunreben gerichtet werden (marie.gunreben@uni-konstanz.de).

Leistungsnachweis

HS: Thesenpapier(Referat) und Hausarbeit/Klausur, 6 ECTS credits

OS: Thesenpapier(Referat) und forschungsorientierte Hausarbeit, 9 ECTS credits


Strukturbaum
Keine Einordnung ins Vorlesungsverzeichnis vorhanden. Veranstaltung ist aus dem Semester SS 2017 , Aktuelles Semester: WS 2017/18
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