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Einstellungen zur EU-Integration in vergleichender Perspektive *Attitudes towards European Integration in a Comparative Perspective* - Einzelansicht

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Grunddaten
Veranstaltungsart Vertiefungsseminar Kurztext
Veranstaltungsnummer POL-15940-20161 Rhythmus
Semester SS 2016 Studienjahr
Erwartete Teilnehmer/-innen Max. Teilnehmer/-innen 20
SWS 2 Sprache deutsch
Credits 6
Hyperlink
Termine iCalendar Export
  Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer/-innen
Einzeltermine anzeigen
iCalendar Export
Di. 08:15 bis 09:45 wöchentl. 12.04.2016 bis 12.07.2016  C - C 421       20
 
 


Dozent/in
Dozent/in Zuständigkeit
keine öffentliche Person
Zuordnung zu Einrichtungen
FB Politik- und Verwaltungswissenschaft
Inhalt
Kommentar

Nach dem Enthusiasmus in den 1980ern wird die EU von Teilen der Bevölkerung der Mitgliedsstaaten heute zunehmend hinterfragt. Die knappen und gescheiterten Referenda in mehreren Ländern, die sinkende Wahlbeteiligung bei Europawahlen, und die Zunahme von euro-skeptischen Parteien, sind nur einige Ausdrücke davon. Vor dem Hintergrund der Finanz- und Schuldenkrise stellen diese Trends eine besondere Herausforderung dar. Die Integration Europas hängt jedoch unter anderem davon ab welche Einstellung die Bürger zur EU und ihren Institutionen haben.  Politische Akteure und europäische Institutionen zeigen sich aus diesem Grund besorgt über diese Entwicklungen. Diese Feststellungen werfen folgende Fragen auf: Welche Faktoren beeinflussen die Einstellung der Bürger zur EU? Welche Erklärungsansätze gibt es? Wodurch lassen sich die Unterschiede zwischen den einzelnen Ländern erklären?  Wie lässt sich die öffentliche Meinung bezüglich der EU am besten messen? Wie hat sich die Einstellung der Bürger zur EU in den letzten Jahren entwickelt und im speziellen während der Krise?
Ein vergleichender Ansatz an diese Fragestellungen ist nötig da die Unterstützung der EU oder Euroskeptizismus nicht an sich gemessen werden können, sondern nur im Vergleich zu früheren Entwicklungen oder der Einstellung zur EU in anderen Mitgliedsstaaten.
In den letzten Jahren wurden verschiedene Erklärungsansätze auf der Mikroebene entwickelt die wir im Seminar vorstellen wollen. Aber auch die Vorteile einer Analyse auf Makroebene werden herausgearbeitet und eine originelle Methode, der Policy Mood, vorgestellt, der einen Vergleich der Einstellungen gegenüber der EU-Integration in mehreren Ländern über einen längeren Zeitraum erlaubt.

Literatur
  • Anderson, Christopher J., Kaltenthaler, Karl C. (1996): “The Dynamics Of Public Opinion to-ward European Integration, 1973-‐1993”, Euro-pean Journal of International Relations, 2(2), 175-199.
  • Brettschneider, Frank/Van Deth, Jan/Roller, Edeltraud (Hrsg.) (2003): Europäische Integrati-on in der öffentlichen Meinung. Opladen: Les-ke+Budrich.
  • Bruter, Michael (2005): Citizens of Europe? The emergence of a mass European identity. Basing-stoke: Palgrave.
  • Fuchs, Dieter/ Klingemann, Hans-Dieter (Hrsg.): Cultural Diversity, European Identity and the Legitimacy Of the EU. Cheltenham, North-ampton: Edward Elgar Publishing.
  • Van Ingelgom, Virginie (2014): Integrating In-difference. A comparative, qualitative and quanti-tative approach to the legitimacy of European in-tegration . ECPR Press.
Leistungsnachweis

Referat und Hausarbeit

Lernziel
  • Einführung in die Methoden und Konzepte der Einstellungsforschung
  • Übung in der Anwendung von Konzepten, Methoden, und Werkzeugen der Vergleichenden Politikwissenschaft
  • Umgang mit Umfragedaten

Strukturbaum
Keine Einordnung ins Vorlesungsverzeichnis vorhanden. Veranstaltung ist aus dem Semester SS 2016 , Aktuelles Semester: WS 2017/18
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